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Kammerkonzert vom 26.6.2010


Faszinierendes Kammerkonzert in Gubin

Nach dem "Orgelmarathon" am 8. Mai lud der Verein zum Wiederaufbau am letzten Junisamstag zu einem Kammerkonzert "Johann Sebastian Bach zu Gast bei Frédérik Chopin" in die aus Schönheit und Asche wieder entstehende Stadt- und Hauptkirche in Gubin ein.

Während die Gubener Sopranistin Almut Wilke mit engelreiner Stimme in der einfühlsamen Arie "Liebster Jesu, mein Verlangen" aus der gleichnamigen Bachkantate Nr. 32 brillierte, gefiel der wohltönende Bariton Pawel Nodzak (Gubin/Gdansk) mit dem Chopinlied "Hulanka" (Schwelgerei), in dem der Sänger einen schwankenden Betrunkenen im Stile eines wirbelnden Obereks typisierte. Beide Stimmen vereinigten sich warmherzig im "Benedictus" aus dem "Oratorio de Noël" von Camille Saint-Saëns, um den Namen des Herrn zu preisen.
In einer erregenden Interpretation spielte die Violinistin Johanna Berndt vom Gewandhausorchester Leipzig das "Air" aus der Orchestersuite Nr. 3, D-Dur von Bach mit seiner genialeinfachen, aber wunderbar ergreifenden Melodie.

Das weit gefasste, von Pfarrer Mathias Berndt gefällige und von Magdalena Roman übersetzte und mit viel Beifall bedachte Programm, bereicherten als weitere musikalische Gäste ein Akkordeonist, drei Flötistinnen, vier Pianistinnen und ein Klavierschüler.

Am Ende ein denkwürdiger Abend im altehrwürdigen Gemäuer des einstigen Wahrzeichens im Vorkriegs-Guben als Brückenschlag für die künftige Europastadt Guben-Gubin der Niederlausitz.

Adolf Auga



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