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15 Jahre Verein


Liebe Mitglieder des Fördervereines,
verehrte Spender und Unterstützer des Wiederaufbauprojektes,

ich wende mich im Namen des Vorstandes anlässlich des 15jährigen Bestehens des Fördervereines an Sie, um Ihnen zum einen Danke für Ihre Unterstützung zu sagen und zum anderen Ihnen das bisher Erreichte darzustellen.

Im Herbst 2004 rief der damalige Gubiner katholische Gemeindepfarrer Zbigniew Samociak in einem Interview der „Lausitzer Rundschau“ zum Wiederaufbau der Stadt- und Hauptkirche auf. In diesem Interview wurde dabei auch besonders die deutsche Bevölkerung der geteilten Stadt zur Mitarbeit und Unterstützung aufgerufen.

Die neue polische Ausrichtung Europas, der Beitritt Polens zur EU und das gewachsene Vertrauen der Bürger in dieser Stadt in zwei Ländern signalisierten diese erforderliche Unterstützung für diese gewaltige Aufgabe.
Stellvertretend seien in dieser Situation die Unterstützer aus Guben, Herr Peter Dreißig (Handwerkskammerpräsident Cottbus) und Herr Günter Quiel (z.d.Z. Vizekanzler der Europauniversität Viadrina Frankfurt (Oder) genannt, die die organisatorischen Fäden in die Hand nahmen.
In den folgendenen Abstimmungen, Abwägungen und Sondieserungen zu rechtlichen und organisatorischen Vorausstzungen des Wiederaufbaus der Stadt- und Hauptkirche wurde sowohl von der polnischen als auch von der deutschen Kirche erklärt, dass sie kein weiteres Gotteshaus in Gubin und Guben benötigen.
So wurde eine neue offene Nutzung als Zielstellung formuliert.
Das Stadtbild der Doppelstadt prägende Denkmal der Stadt- und Hauptkirche aus dem 16. Jahrhundert soll zu einer polnisch/deutschen Begegnungsstätte entwickelt werden. Mit dieser Zielstellung konnte die Aufgabe beginnen.

Rückblick – die wichtigsten Maßnahmen, Ereignisse und Ergebnisse der 15jährigen Zusammenarbeit:

Seit 2015 liegt des Stadtverwaltung Gubin eine von allen Behörden des polnischen Staates bestätigte technische Dokumentation in Umsetzung des Siegerprojektes aus dem Architekten Wettbewerb vor.

Für die Realisierung des Projektes wird ein Finanzvolumen in Höhe von 10 Millionen Euro benötigt. Diese enorme Finanzsumme ist gegenwärtig nicht aus dem Interreg-Programm zu erwarten und auch nicht in den Stadthaushalten der Städte Gubin und Guben einordbar.
Erschwerend kommt noch die politische Lage und die daraus resultierenden Abwägungen in Fragen der Zusammenarbeit hinzu.
In dieser Situation sind die Partner bestrebt folgende Lösungsansätze zu verfolgen:

Parallel zu den vielen baulichen Aktivitäten für das denkmalgeschützte Objekt wird weiter an dem Angebot gearbeitet, mit Veranstaltungen in und an der Ruine der Stadt- und Hauptkirche für Toleranz der Kulturen und Völkerfreundschaft zu werben.

Hinzu kommt die tägliche Begegnung von Bürgern im Informations-Zentrum der SHK in Guben, Berliner Str. 5
Diese Arbeit wird vor allem durch Ausstellungen zu historischen Themen (Stadt- und Regionalgeschichte), zur Projektarbeit (Aufbau Netzwerk von Vereinen) und zur Malerei (Landschaft, Seefahrt, Post-Ansichtskarten uvm.)
unterstützt.

Jeden Donnerstag ab 9.00 Uhr besteht die Möglichkeit mit dem Vorstand und ehrenamtl. Mitarbeitern im InfoZentrum in Kontakt zu treten und Aktuelles zu erfahren.

Hinsichtlich der Spendenwerbung liegt der Schwerpunkt Finanzmittel für die Schaffung eines Besucher-Rundganges auf dem Turm zu sammeln.
Sie können dieses ehrgeizige Vorhaben unterstützen mit einer Spende auf das Konto des Vereins
bei der Sparkasse Spree-Neisse IBAN-DE2318050000350215000
BIC WELADED1CBN
ODER bei der Volksbank Spree-Neisse IBAN-DE4218092744ooo2003011
BIC GENOREF1SPM
Für Ihre Anregungen und Hinweise sind wir jederzeit offen und dankbar.
Sie erreichen uns unter
e-mail: Stadtkirche@guben.de
oder guenter.quiel@t-online.de
oder Telefon 03561/550341
Günter Quiel (Vorsitzender des Fördervereines)

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